Mittwoch, 28. Oktober 2015


Kontaktaufnahme

Mitte September schrieben wir Ka Moser per Mail an:
Wir würden uns sehr freuen sie näher kennenzulernen.

1 Woche war vergangen. 
Keine Nachricht. Ungeduld machte sich breit.
Wie lange muss man auf eine Antwort warten?

2 Wochen waren vergangen...

Und dann kam die Antwort. Sie schrieb, sie würde sich freuen über ein Treffen, möchte bei dem ersten Treffen schauen, ob sie es gerne weiterführen würde. Sie gab uns eine genaue Wegbeschreibung ihres Ateliers,das auch ein Teil ihrer Wohnung ist.
Der Termin war also gesetzt. Jetzt mussten wir uns nur noch an die Fragen setzen..denn am 28. Oktober findet das Treffen definitiv statt.

Vorbereitung

Ka Moser ist eine Frau, die einem eine Menge erzählen kann.
Wo fängt man da also an? Was fragt man die Grande Dame?

27. Oktober
Letzte Vorbereitungen bei eine Bier. Morgen ist das Interview
Die Nervösität vor dem Interview ist bereits da, da diese Frau 87 Jahre alt ist, wahrscheinlich schon viele, guten Interviews geführt hat. Die Fragen stehen...

Veronique:
Später am Abend finde ich eine Combox-Nachricht auf meinem Handy.
Ka Moser versuchte mich zu erreichen, sie habe noch ein paar Fragen. Zuhause rief ich zurück.
Sie wollte wissen, warum wir sie ausgewählt haben,
in welchem Umfang das Interview stattfinden wird, wieviel wir von ihr schon kennen und vieles mehr. Ihr war wichtig, sich vorher einen Eindruck von dem zu machen, was wir wollen und was sie will. 
Recht schnell kristallisierte sich heraus, das sie sich freute über unser Interesse an ihr und ihrer Kunst.
Zudem meinte sie, so eine Arbeit müsse wachsen. Sie würde vorschlagen, am morgigen Tag das Interview locker zu führen und zu einem späteren Zeitpunkt, aus deren Antworten neue Fragen zu schöpfen und ein neues Treffen zu vereinbaren. 
15 Minuten dauerte das Gespräch. Es hat mir die Angst und Nervösität genommen, die ich vorher hatte. 

Heute findet das Interview statt. 
Froh darüber, dass wir wissen, das nicht alles nur auf diesem einen Interview beruhen wird. Wir können uns berieseln lassen von Eindrücken und je nachdem können wir unseren Fokus wieder komplett 
in eine andere Richtung lenken. Es nimmt uns den Druck und lässt uns die Freiheit, über das Treffen nachzudenken, zu reflektieren und festzulegen welcher Themenbereich uns am meisten interessiert.








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